Venturini eine Klasse für sich

Der Franzose Clément Venturini verpasste den Sieg hier in Dielsdorf vor einem Jahr nur knapp. Damals musste er sich im Sprint gegen seinen Landsmann Francis Mourey geschlagen geben. Eine Situation, die er heute vermeiden wollte. Und dies tat er auf eine eindrückliche Art und Weise. Bereits wenige Meter nach dem Start übernahm der Franzose die Führung und baute diese kontinuierlich aus. Am Ende waren es 42 Sekunden zwischen Venturini und seinen Verfolgern.

Und während Venturini an der Spitze ein einsames Rennen fuhr, bot sich wenigstens bei seinen Verfolgern ein spannendes Rennen. Mittendrin im Kampf um die Podestplätze war auch der Schweizer Marcel Wildhaber. Nach elf Runden und einer Renndauer von etwas mehr als einer Stunde sicherte sich dann aber der Belgier Dieter Vanthourenhout Platz zwei vor dem Vorjahressieger hier in Dielsdorf Francis Mourey. Marcel Wildhaber sicherte sich im Zweiersprint gehen den Deutschen Sascha Weber Platz vier.

Venturini, der die EKZ-CrossTour-Gesamtwertung im letzten Winter gewinnen konnte, zeigte sich über seinen heutigen Triumpf sehr zufrieden: „Klar bin ich glücklich, ich habe gewonnen. Ich wusste, dass man auf dieser Strecke einen grossen Vorsprung rausfahren und verwalten kann. Also forcierte ich in der ersten Rennhälfte und konnte die Situation danach erfolgreich verteidigen.“

Dank seinem Sieg ist Clément Venturini der neue Leader bei den Herren Elite. Dieter Vanthourenhout ist Zweiter und auf Platz drei in der zwischenzeitlichen Gesamtwertung ist Francis Mourey.