Eschenbach trägt Finale der EKZ CrossTour aus

Mit der Lancierung der EKZ CrossTour kehrt der renommierte VC Eschenbach nach 15 Jahren Unterbruch wieder auf die Ebene der Radquer-Organisatoren zurück. Der Veranstalter der Querfeldein-Weltmeisterschaften von 1995 verleiht dem Schweizer Crosssport einen wichtigen Impuls. Unter der Leitung des neuen OK-Präsidenten René Wittweiler kommt es beim vierten Lauf der EKZ CrossTour in Eschenbach zum grossen Finale der neuen Schweizer Rennserie.

Als der VC Eschenbach Ende der 80er- und Anfangs der 90er-Jahren regelmässig Veranstalter von Weltcuprennen war, gehörte die Schweiz noch zu den absolut führenden Nationen im Radquer. Der absolute Höhepunkt erlebte man in Eschenbach 1995, als mit Dieter Runkel zum letzten Mal ein Schweizer den Elite-Weltmeistertitel gewann. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des VC Eschenbachs wurden 1999 noch die Schweizermeisterschaften organisiert. Danach verschwand das Radquer Eschenbach vom Rennkalender.

Mit einer der grössten Nachwuchsabteilungen in der Schweiz ist der VC Eschenbach ein Vorzeigeklub. Diese Rolle soll in Eschenbach in Zukunft wieder vermehrt im Radquer vorgelebt werden: „Im Sommer haben wir in unseren Trainings im Durchschnitt 45 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Diesen wollen wir nun auch den Radcrosssport schmackhaft machen“, sagt OK-Präsident René Wittweiler. Es habe bei der Entscheidung wieder ein Crossrennen zu organisieren, sicherlich geholfen, dass mit der EKZ CrossTour eine Serie entsteht, die für die lokalen Organisatoren eine professionelle Basis lege und dabei die Ressourcen und das Knowhow gemeinsam genutzt werde.

Rocha: „Ein Verein mit grosser Geschichte kann viel bewegen“

„Ich habe mit dem VC Eschenbach seit den ersten Gedanken an die EKZ CrossTour Gespräche geführt. Ein Verein mit einer grossen Geschichte und mit einer starken Nachwuchsabteilung kann viel bewegen“, erklärt Christian Rocha, Präsident der EKZ CrossTour, wie es dazu kam, dass Eschenbach als neuer Veranstalter direkt in die neue Rennserie aufgenommen wurde. Er freue sich sehr, mit einem Organisationskomittee zusammenzuarbeiten, das mit René Wittweiler einen Mann an der Spitze hat, der im Hintergrund von routinierten und erfahrenen, aber auch von jungen Leuten des VC Eschenbach unterstützt werde.

Die Aufnahme in die EKZ CrossTour ermöglicht Eschenbach, direkt den Status eines UCI-C1-Rennens zu erlangen. Beim Zeughaus in Eschenbach wird eine Strecke entstehen, die nur noch zu einem kleinen Teil auf dem Originalparcours der WM 1995 verlaufen wird. Wittweiler will noch nicht allzu viel verraten, doch so viel ist klar: „Ein harter Aufstieg, eine spektakuläre Abfahrt und eine lange Zielgerade werden entscheiden, wer die Gesamtwertung der EKZ CrossTour gewinnen wird.“