Marcel Wildhaber ist heiss auf das Finale in Eschenbach

Sieger bei der Schlosscross-Premiere in Rheinfelden, Platz 17 und bester Schweizer am Weltcup in Grossbritannien und Sieger beim C2-Rennen in Milton Keynes (Eng). Marcel Wildhaber, der Radquerprofi in den Farben des VC Eschenbach ist bereit fürs Heimspiel am 14. Dezember und sagt: „So kann es weitergehen!“

Wildhaber_PodestNachdem Marcel Wildhaber am vorletzten Wochenende beim Schlosscross-Radquer in Rheinfelden den ersten Saisonsieg feiern konnte, stellte er am letzten Samstag seine gute Form auch beim dritten Radquer-Weltcup-Rennen in Milton Keynes (Eng) unter Beweis. Der 29-Jährige beendete das Rennen auf Platz 17 und war somit bester Schweizer. Das Wochenende krönte er schliesslich mit seinem Sieg am darauffolgenden Tag im UCI C2-Rennen, bei dem er das Geschehen vor David van der Poel (Hol) und Jonathan Page (USA) für sich entscheiden konnte.

Ritt auf der Erfolgswelle hält an

„Das Ziel war es, in die Top 20 zu fahren. Das habe ich erreicht und kann deshalb nicht klagen“, erklärt Wildhaber. Und er sah gleichzeitig auch noch weiteres Potential nach oben: „Wichtig war zu erkennen, was noch möglich gewesen wäre, wenn ich vielleicht einen noch etwas besseren Tag erwischt hätte. Ich bin aber durchaus zufrieden.“

Am folgenden Tag stand das UCI C2-Rennen auf dem Programm. Je länger das Rennen andauerte, desto stärker wurde der Schwyzer. Eine Runde vor Schluss ging Wildhaber dann aufs Ganze und versuchte sich vorne abzusetzen ─ mit Erfolg. Im Sprint schüttelte er van der Poel locker um gefühlte 100 Meter ab und egalisierte seinen zweiten Saisonsieg. „So kann es weitergehen“, freut sich der Radrennfahrer. „Nicht nur der Sieg freut mich, sondern es gibt Mut im Hinblick auf das Finale der EKZ CrossTour zu wissen, dass ich van der Poel und Page schlagen kann.“

Über Gran Canaria ans Finale der EKZ CrossTour in Eschenbach

Nach dem geglückten Wochenende stehen bei Wildhaber wieder vermehrt Trainingstage auf dem Programm. Seit Mittwoch weilt er auf Gran Canaria, wo sich das Augenmerk nochmals gezielt aufs Training legt.

Nach seiner Rückkehr ist der 14. Dezember, dem Tag des Finales der EKZ CrossTour, nicht mehr weit entfernt. „Dies wird natürlich ein sehr spezielles Rennen. Nicht nur für mich, sondern auch für den ganzen Verein“, freut sich Wildhaber. Der Galgener, der mit viel Hintergrundarbeit grossen Anteil daran hat, dass der Radquer Sport wieder zurück nach Eschenbach kehrt, weiss was ihn erwartet. „Die Stimmung wird hoffentlich fantastisch sein. Vor jedem Rennen ist man angespannt und konzentriert, hier aber wird der Adrenalinkick nochmals ein anderer sein“, hält er fest. An einem Wettkampf dabei zu sein, bei dem man selbst viel Zeit und Leidenschaft investiert hat, ist für ihn etwas sehr aussergewöhnliches, sagt er.

„Nun geht alles Step by Step. Jetzt will ich zunächst mal den Kopf abschalten, mich auf die Trainings konzentrieren und wenn die Zeit für das Finale der EKZ CrossTour da ist, werde ich mich vollumfänglich diesem widmen“, hält Wildhaber zum Schluss fest.

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