Marcel Wildhabers grosser Triumph

Zum Abschluss des Tages sorgte der Schweizer Marcel Wildhaber im Rennen der Elite Herren für den ganz grossen Höhepunkt. Mit einer souveränen Leistung sicherte sich der Lokalmatador den Sieg bei seinem Heimrennen und so durfte er sich bei der Siegerehrung gleich noch ins grüne Leadertrikot der EKZ CrossTour einkleiden lassen. Das Resultat des Eliterennens ähnelte jenem vom letzten Jahr. Auch vor einem Jahr gewann Marcel Wildhaber in Eschenbach und ebenso stand er damals nach dem Sieg im grünen Leadertrikot da. Diesmal liess er aber seine Fans weniger zittern als vor einem Jahr, als er sich den Sieg erst hauchdünn im Zweiersprint gegen den Italiener Gioele Bertolini sichern konnte. Bei seinem aktuellen Erfolg liess er seine Gegner bereits nach einem Drittel des Rennens stehen und lieferte danach bis ins Ziel eine souveräne Solofahrt ab. Einzig der Deutsche Marcel Meisen brachte kurz vor Schluss nochmals zusätzliche Spannung ins Rennen, als er in der zweitletzten Runde zwischenzeitlich bis auf 16 Sekunden an Wildhaber herankam. Am Ende liess der Schweizer aber nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg überlegen ins Trockene. Entsprechend gross war die Freude bei Wildhaber im Ziel. „Die frühe Flucht war nicht geplant und kam eher zufällig nach Stürzen meiner Gegner zustande. Dennoch nutzte ich diese Gelegenheit und bin natürlich sehr froh, dass ich den Vorsprung bis zum Ende halten konnte. Es war ein harter Kampf aber schlussendlich war es auch perfekt. Es hat alles zusammen gepasst heute“, so der glückliche Sieger nach der Siegerehrung. „Zuhause zu fahren und dann auch noch zu gewinnen ist natürlich immer etwas Besonderes. Nun freue ich mich auf das Finale in Meilen und hoffe natürlich auf ein besseres Ende als vor einem Jahr, als ich das Rennen mit einem Wadenbeinbruch aufgeben musste.“ Hinter Wildhaber belegte der Deutsche Marcel Meisen nach einem starken Finale den zweiten Platz und Gioele Bertolini klassierte sich nach Platz zwei im letzten Jahr und als Dritter in Eschenbach.

In der Gesamtwertung liegt Marcel Wildhaber nun neu an der Spitze mit einem beruhigenden Vorsprung von 44 Punkten auf Marcel Meisen und Gioele Bertolini, die beide gleich viele Punkte haben. Auf der sicheren Seite sieht sich Wildhaber aber dennoch noch nicht. „Auch wenn der Vorsprung verlockend klingt, muss alles zuerst noch gefahren werden. Im letzten Jahr haben wir sehr gut gesehen, was alles noch passieren kann. Somit werde ich auch in Meilen nochmals voll fahren müssen, auch wenn ich es vielleicht etwas kontrollierter angehen kann.“