Starke Konkurrenz am Urban Cyclocross Zürich

Mit viel Spannung wird die zweite Ausgabe des Urban Cyclocross Zürich vom kommenden Samstag, 8. April, erwartet. Sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern treffen die besten Schweizer auf starke ausländische Konkurrenz. Gut viereinhalb Stunden packender Radquersport wird den Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Josefwiese und rund ums Lettenviadukt geboten.

Die Strecke am zweiten Urban Cyclocross wird im Vergleich zur Erstaustragung noch spektakulärer, noch schwieriger und für die Zuschauer noch kompakter. Zudem verspricht die Startliste viel Brisanz, da neben den besten Schweizerinnen und Schweizern auch äusserst starke Ausländer in Zürich am Start stehen werden.

Die siebenfache Schweizer Meisterin Jasmin-Egger Achermann zählt zu den Topfahrerinnen. Nach der Geburt zweier Kinder ist die 28-jährige Luzernerin erst letzten Winter in den Wettkampfsport zurückgekehrt. Egger-Achermann zeigt sich voller Vorfreude bei einem der verrücktesten Radquerrennen der Welt erstmals dabei sein zu können: «Das Urban Cyclocross ist ein wichtiger Event für den Schweizer Radquersport. Ein Rennen von sportlicher Bedeutung, aber auch eine Show für die Zuschauer», fasst die Schweizer Meisterin zusammen.

Mit Spannung erwartete Hindernisse

Einer der grossen Favoriten bei den Herren, der Dritte der Schweizer Meisterschaften, Nicola Rohrbach, zeigt sich vorfreudig, erstmals mit dem Crosser ein Eliminatorrennen, also ein Wettkampf im Ausscheidungsmodus, zu bestreiten: «Ich bin gespannt wie das wird. Obwohl ich seit der Cross-WM nie mehr auf dem Quervelo gefahren bin, hoffe ich auf einige coole Hindernisse in der Strecke.»

Auf die speziellen Hindernisse können sich nicht nur Rohrbach und Egger-Achermann freuen, sondern auch die restlichen knapp 90 Fahrerinnen und Fahrer und ganz besonders die Zuschauer. Neben einer Querung eines Beachvolleyballfelds, gibt es ein Wasserbecken, Treppen hoch und Treppen runter, einen Pumptrack wie auch eine Passage durch ein Kleintransportfahrzeug. Die Athleten werden technisch gefordert sein. Wer Fehler macht, fällt im Kampf um die begehrten sechs Finalplätze aus der Entscheidung.

Top Schweizer gegen starke Ausländer

Starke Gegner aus Frankreich, Holland, Tschechien und Österreich warten auf die einheimischen Fahrerinnen und Fahrer. Rohrbach, der vor gut einer Woche den ausgezeichneten dritten Gesamtrang am Mehretappenrennen Cape Epic in Südafrika belegt hatte, gehört zu den Topfavoriten. «Mit meiner aktuellen Form liegt ein Sieg sicher drin. Jedoch braucht es bei solch einem Rennen mit «Eliminator»-Modus auch viel Glück», erläutert Rohrbach die offene Ausgangslage. Dass es gute Konkurrenz aus dem Ausland gibt, stört Rohrbach kaum: «Ausländer gibt es an jedem Rennen. Damit komme ich gut klar. Die Chancen sind ausgeglichen. Ich lasse mich überraschen und freue mich auf den Event.»

Bei den Herren gehören neben Rohrbach Titelverteidiger Severin Sägesser, Simon Zahner und Marcel Wildhaber zu den grossen Favoriten. Der Franzose Steve Chainel, der Tscheche Emil Hekele und der junge Niederländer Gosse van der Meer wollen den Schweizer aber das Heimspiel vermiesen.

Derweil gibt sich Jasmin Egger-Achermann bei den Frauen ziemlich gelassen: «Alle werden eine Chance haben. Ich denke, wer mehr Risiken eingeht, wird schnell sein.» Auch wenn Jasmin Egger-Achermann kein gezieltes Training im Hinblick aufs Urban Cyclocross absolvierte, gehörte sie neben der Jurassierin Lise-Marie Henzelin aus Schweizer Sicht zu den Favoritinnen. Die drei Französinnen Ilona Peltier, Lucie Chainel und Marlène Petit wie auch die mehrfache österreichische Meisterin Nadja Heigl kommen ebenfalls für den Platz ganz zuoberst auf dem Podium in Frage.

Viereinhalb Stunden Action bei perfekten Wettervorhersagen

Für den kommenden Samstagnachmittag, wo der Renntag um 13:45 Uhr mit einem Rundenzeitfahren beginnt, herrschen perfekte Wettervorhersagen – Sonnenschein und bis zu 18 Grad. Nach dem Zeitfahrauftakt wird in verschiedenen Läufen im Ausscheidungsmodus gegeneinander angetreten bis am Ende sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern die besten sechs Fahrer in den Schlussgang einziehen. Die Finalläufe finden kurz nach 17 Uhr statt.

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