Van der Poel entscheidet Schlosshügel-Krimi für sich

David van der Poel (Ned) vor Sascha Weber (De) und Simon Zahner: So präsentierte sich die Podestbesetzung der Hauptkategorie nach einem eigentlichen Renn-Krimi am Schlosshügel. Prickelnde Spannung bis zur letzten Rennsekunde begeisterte das Pubikum.

Cross-Sport vom Feinsten bot das Elite-Feld den Zuschauern. Spannung bis zum Schluss war angesagt, während der ganzen Renndauer prägte eine rund zehnköpfige Spitzengruppe das Geschehen – mit offenem Ausgang. Attacken und Konter, immer wieder wurde die Gruppe gesprengt, immer wieder erfolgte aber auch der Zusammenschluss. So sorgte erst die letzte Schlosshügel-Passage für die entscheidende Zäsur, als sich David Van der Poel zusammen mit Sascha Weber leicht lösen konnten. Im Sprint war der Holländer klar der Schnellere, während die Entscheidung um Rang 3 hauchdünn fiel: Simon Zahner und Gioele Bertolini überquerten die Ziellinie zeitgleich.

Simon Zahner hatte über weite Strecken des Rennens eine ausgesprochen aktive Rolle gespielt. Meist ganz vorn in der Spitzengruppe anzutreffen, diktierte er immer wieder das Tempo und sorgte damit für Zäsuren im Renngeschehen. Das kleine Loch, das Van der Poel mit seiner finalen Attacke aufriss, vermochte er jedoch nicht mehr zu schliessen. Mit Rang 8 errang Marcel Wildhaber das zweite Schweizer Top-Ten-Resultat.