Venturini holt Gesamtsieg und Weber gewinnt zum Schluss

Das vierte und somit letzte Rennen der EKZ CrossTour bot den anwesenden Zuschauern spannende, teilweise sogar dramatische Wettkämpfe. Nur wenige Meter nach der Startlinie stürzte der Schweizer Arnaud Grand nach einem Kettenriss noch auf der Startgeraden und musste sämtliche Ambitionen auf die Gesamtwertung begraben. Am Ende verpasste er das Gesamtpodest als Vierter nur um zwei Zähler. Nach seinem Sturz sorgten an der Spitze die anderen für Action. Sascha Weber verschärfte im langen Aufstieg bei Rennhälfte das Tempo und sorgte dabei für die Vorentscheidung.

„Es lief ganz gut und ich sah, dass ich ein paar Meter Vorsprung hatte. Ich wollte dann erst einfach mal schauen, wie die anderen reagieren“, erklärte der Deutsche im Ziel. Die Reaktion blieb aber aus und so konnte Weber seine Konkurrenten Runde um Runde immer etwas mehr auf Distanz halten bis schliesslich der Schweizer Simon Zahner den Turbo zündete und sich ebenfalls leicht absetzten konnte. Schlussendlich feierte Sascha Weber einen klaren Sieg vor Simon Zahner und dem Niederländer David van der Poel. Auf Platz vier folgte ein überraschend starker Severin Sägesser und der Lokalmatador Marcel Wildhaber vervollständigte am Ende die besten Fünf.

In der Gesamtwertung verpasste Weber den Triumpf nur um zwei Punkte. „Obwohl die Gesamtwertung vor dem heutigen Start nicht unbedingt ein Thema war für mich, ist es nun trotzdem etwas ärgerlich. Ich habe diese zwei Punkte bei meinem Defekt im ersten Rennen in Baden vergeben. Ich werde aber im nächsten Jahr zurückkehren und versuchen, die EKZ CrossTour zu gewinnen. Den Pokal holte der Franzose Clément Venturini obwohl er, wie auch Francis Mourey, nicht am Start stehen konnte, da beide in Frankreich an einem Rennes des Coupe du France starten mussten. Platz drei in der Endabrechnung der EKZ CrossTour holte sich der Zürcher Oberländer Simon Zahner nach seinem heutigen zweiten Tagesrang. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Und dass ich es am Schluss sogar noch aufs Podest der Tour schaffe, freut mich umso mehr, da ich mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht immer zufrieden war“, so Zahner direkt nach der Siegerehrung.