Wildhaber: «Ein Fest des modernen Radquersports»

Exakt drei Monate nach seinem folgenreichen Sturz in Meilen wird Marcel Wildhaber am Urban Cyclocross auf die Wettkampfbühne zurückkehren. Der Schweizer Crossspezialist freut sich auf die einzigartige Kulisse, eine einmalige Stimmung und ein durchmischtes Feld von Profis, Amateuren und Hobbycrossern.

Er war die tragische Figur der vergangenen Saison der EKZ CrossTour. Nach dem sensationellen Sieg bei seinem Heimrennen in Eschenbach sah Marcel Wildhaber (Scott-Odlo) vor dem Finalrennen in Meilen wie der sichere Gesamtsieger der Schweizer Crossserie aus. Doch ein unglücklicher Sturz hatte verheerende Folgen: Wadenbeinbruch, Ende der Saison, Reha und ein langer Weg zurück ins Wettkampfgeschehen.

Dass diese sportliche Rückkehr nun sogar im Rahmen der EKZ CrossTour erfolgt, hatte Wildhaber nicht erwartet: «Als ich mich verletzte, war klar, dass die Quersaison zu Ende ist. Damals wusste noch niemand, dass ein solch attraktiver Event dank dem Urban Bike Festival und der EKZ CrossTour im April in Zürich stattfinden wird.» Statt mit einem Mountainbikerennen in die Saison zu starten, steht nun für Wildhaber gleich die Premiere des Urban Cyclocross auf dem Programm.

Vorfreude auf Durchmischung der Kategorien und Leistungsniveaus

Klar ist, dass für Wildhaber beim Comeback nicht das Resultat im Vordergrund steht, sondern viel mehr die Stimmung und das Zusammenkommen der Schweizer Crossfamilie: «Ich bin im meinem Aufbau natürlich noch lange nicht bei hundert Prozent. Doch für mich war von Anfang an klar, dass ich in Zürich dabei sein will.»

Obwohl Wildhaber weiss, dass es am Ende im Kampf um den Sieg so richtig zur Sache gehen wird, möchte er vor allem auch die Möglichkeit geniessen, für einmal in einem Rennen zu starten, wo sich alle Kategorien und Leistungsniveaus bunt durchmischen. Das Urban Cyclocross wird zur verspäteten Abschlussparty der vergangenen Radquersaison oder wie es Marcel Wildhaber ausdrückt: «Es wird ein Fest des modernen Schweizer Radquersports!»